Affirmation, was ist das eigentlich? – Aus dem Alltag einer Sterbeamme und Coachin

 

Was sind Affirmationen?

Als Mental Coach und auch Sterbeamme nutze ich gern Affirmationen, das sind positive, kraftvolle Sätze, die wir bewusst denken oder aussprechen, um unser Unterbewusstsein neu auszurichten. Das Ziel ist nicht, die Realität zu verleugnen, sondern unseren inneren Fokus zu verändern. Dabei ist das Wichtigste: das durchspüren des negativen Glaubenssatz. Ein Beispiel:

Du wünscht dir finanzielle Fülle. Das bedeutet, das du möglicherweise im Mangelzustand bist. Der allererste Schritt ist, den Mangel zu erkennen, zu benennen, zu durchfühlen, zu akzeptieren um dann diesen Teil deiner Realität loszulassen und dein Unterbewusstsein neu zu bespielen. Du kreierst eine neue Realität – vorher muss aufgeräumt werden!

 

Warum funktionieren Affirmationen?

Unsere Gedanken haben großen Einfluss auf unsere Gefühle und Handlungen. Wiederholen wir positive Aussagen regelmäßig, verändert sich unsere innere Haltung. Wir fühlen uns selbstbewusster, mutiger und gelassener – auch in schwierigen Situationen. All das hilft dir besonders in dem Moment – 

 

Worauf kommt es bei Affirmationen an?

Formuliere im Präsens
Affirmationen sollten immer so formuliert sein, als ob das, was du anstrebst, bereits Realität ist. Das signalisiert deinem Unterbewusstsein: „Das ist meine Wahrheit.“

  • Statt: „Ich werde mich eines Tages sicher fühlen.“
  • Besser: „Ich bin sicher und geborgen.“

Vermeide Verneinungen
Das Unterbewusstsein „hört“ keine Negationen wie „nicht“ oder „kein“. Konzentriere dich auf das, was du möchtest – nicht auf das, was du vermeiden willst.

  • Statt: „Ich habe keine Angst mehr.“
  • Besser: „Ich fühle mich mutig und stark.“

Halte sie kurz und klar
Eine einfache, prägnante Aussage bleibt besser haften als lange Sätze. Dein Unterbewusstsein liebt Klarheit!

  • „Ich bin voller Vertrauen.“
  • „Ich bin gelassen und frei.“

Fühle die Aussage
Das Entscheidende ist nicht nur das Denken oder Sprechen der Affirmation, sondern das Gefühl dahinter. Spüre, wie es wäre, wenn die Affirmation bereits wahr ist. Lass das Gefühl von Sicherheit, Liebe oder Freude durch deinen Körper fließen.

Regelmäßigkeit zählt
Affirmationen wirken durch Wiederholung. Integriere sie in deinen Alltag – z. B. morgens nach dem Aufstehen, während deiner Meditation oder beim Zubettgehen. Schreibe sie auch auf Post-its und platziere sie an Orten, die du oft siehst.

EFT – Klopfen

Wenn du beim Sprechen der Affirmation auf deine Thymusdrüse klopfst löst du parallel den negativen Glaubenssatz mit auf.

Noch 2 Tipps:

Wenn du Affirmationen sprichst lass dich durch Musik in Frequenzen von 432 oder 528 Hz begleiten und lächle, ziehe deine Mundwinkel bewußt nach oben!

 

Wie finde ich die passende Affirmation?

Stelle dir die Frage: „Was brauche ich gerade wirklich?“ oder „Welche negativen Glaubenssätze halte ich für wahr?“
Beispiel:

  • Negativer Glaubenssatz: „Ich bin nicht gut genug.“
  • Affirmation: „Ich bin wertvoll und liebenswert, genauso wie ich bin.“

Oder:

  • Bedürfnis nach Schutz und Vertrauen: „Ich bin sicher und beschützt.“

 

Ein Beispielritual mit Affirmationen

Morgens: Wähle eine Affirmation und sprich sie dreimal laut vor dem Spiegel aus. Sieh dir dabei bewusst in die Augen.
Tagsüber: Schreibe die Affirmation in dein Journal oder notiere sie mehrmals hintereinander.
Abends: Atme tief ein und wiederhole die Affirmation innerlich, während du dich entspannst.

In meinem nächsten Magazin gebe ich Beispiele zu Affirmationen und wie man sie noch kraftvoller gestaltet.